Gesundheit und Bildung für Afrika e.V.
Aus einer kleinen privaten Initiative unter Freunden entstand vor über 15 Jahren eine engagierte Gruppe in Deutschland, die die Idee von Desturi unterstützt. Seit 2014 sind wir als gemeinnütziger Verein ‚Gesundheit und Bildung für Afrika e.V.‘ mit Sitz in München offiziell eingetragen. Hier bündeln wir alle Aktivitäten zur Förderung und Umsetzung des Desturi-Projekts. Heute zählen wir rund 30 Mitglieder – ein Kernteam engagiert sich ehrenamtlich und auf vielfältige Weise aktiv für unsere gemeinsamen Ziele.
Prof. Dr. Elisabeth Wacker
Ideengeberin und Gründerin des Projekts
Vorsitzende des Vereins

Die Idee, Menschen im Abseits durch frühe Bildung im Kindergarten zu unterstützen gefiel mir. Bedarfe und Notlagen waren so sichtbar, die Kinder so viele und so herzergreifend. Dass einem kurzen Besuch im kenianischen Hinterland ein langer, gewundener Weg über Jahrzehnte folgen würde, begann ich früh zu ahnen.
Die mit den Jahrgängen anwachsende Schülerschar, die so genannten bildungsfernen Eltern, die für die Bildungschancen ihrer Kinder brennen und schließlich die zahlreichen Kinder, die auf ihre Schule stolz und für den Unterricht dankbar sind, fingen mich ein und verpflichten, Ziele und Wege zur besseren Bildung zu suchen.
Nicht alle dann erprobten Ansätze führten zum Ziel, aber Umwege erhöhen die Ortskenntnis. Meine engagierten Weggefährten in Familie und Freundeskreis (quer durch alle Generationen und mit viel Freude an Planung und Umsetzung) machten mir immer wieder Mut. So kamen wir auch erfolgreich durch schwierige Zeiten, so soll es sein und bleiben.
Lisa Volland
Unterstützerin der ersten Stunde
Stellvertretende Vorsitzende des Vereins

Von „Desturi“ habe ich 2008 erstmals gehört. Lisa W. hat mir voller Begeisterung erzählt, was für großartige Ideen dieser kleine Verein aus ehrenamtlich engagierten Menschen irgendwo in Afrika auf die Beine stellt. Bei meiner ersten Reise nach Kenia 2010 konnte ich mich dann persönlich von dem Projekt überzeugen und die Begeisterung ist übergesprungen. Es war eine Freude, die damals noch 40 Kinder in ihrer Schule im „Busch“ zu besuchen. Eine Woche konnte ich mit den Kindern lachen und lernen in einer Atmosphäre von Neugier, Lebenslust und Lernbereitschaft. Unvergesslich das Plumpsklo und die selbstverständliche Bereitschaft der Kinder, das stille Örtchen schlangenfrei zu machen, bevor die „Lady aus Deutschland“ es wagte, dasselbe zu benutzen.
Die Toilettensituation hat sich geändert, die Zahl der Kinder ist auf 400 angewachsen und man muss nicht mehr über Sandpisten als Sozia auf einem Moped zur Schule gefahren werden. Geblieben ist meine Begeisterung für das Projekt, meine Verbundenheit damit und meine Bereitschaft dafür Zeit und Engagement zur Verfügung zu stellen.
Benedikt Schlüter
Finanzen, Marketing & Abwicklung VTC Projekt
Kassierer des Vereins

Vor über zehn Jahren bin ich das erste Mal nach Kenia gereist, um das Desturi-Projekt kennenzulernen. Schon damals war für mich klar: Hier möchte ich mitwirken. Zu erleben, wie mit einfachen Mitteln Großes bewirkt wird und welche Chancen jungen Menschen dadurch entstehen, begeistert mich bis heute. Die Lebensfreude und strahlenden Augen der Kinder sind für mich immer wieder der Antrieb, mich weiter für das Projekt zu engagieren.
Dr. Philip Bootz
Projektmanagement Desturi Stiftung,
Junior und Secondary School

Mein Engagement für unser Projekt in Kenia begann mit Emanuel, unserem damaligen Au-pair, der zwei Jahre bei uns lebte. Er sparte jeden Euro – nicht für sich selbst, sondern um seinem Vater anstelle eines einfachen Palmendachs ein sicheres Wellblechdach finanzieren zu können. Dieser Moment und der anschließende erste Kontakt zu seiner Familie haben mich tief beeindruckt. Zum ersten Mal erlebte ich das Leben vor Ort nicht als Tourist, sondern als Gast – offen, herzlich und ganz nah an der Realität der Menschen.Seitdem lässt mich diese Erfahrung nicht mehr los. Jede Reise nach Kenia erinnert mich daran, wie viel wir von der Lebensfreude, dem Zusammenhalt und der Zufriedenheit der Menschen dort lernen können. Diese Demut und tiefe Verbundenheit sind bis heute meine stärkste Motivation, mich für bessere Chancen von Kindern und Familien in Kakuyuni einzusetzen.
Gemeinsam verändern wir Leben
Jedes Teilprojekt zeigt: Wenn Gemeinschaft, Wissen und Engagement zusammenkommen, entsteht echte Veränderung. Desturi wächst organisch, nachhaltig und aus der Mitte der Bevölkerung in Kakuyuni heraus.
Mit Ihrer Unterstützung können wir diesen Weg weitergehen – Schritt für Schritt und mit Wirkung für Generationen.

